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Ist mobiles Telefonieren schädlich für Kinder?

Die Frage, ob und inwieweit Mobilfunk die Gesundheit des kindlichen Organismus im Speziellen beeinträchtigt, kann nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht seriös beantwortet werden. Mit einschlägigen Untersuchungen auf diesem Gebiet haben internationale Forschergruppen erst vor kurzem begonnen. Zusätzlich stellt sich hier das Problem, dass Studien mit Kindern und Jugendlichen in vielen Staaten aus ethischen Gründen verboten sind.

Warum soll das Handy beim Verbindungsaufbau nicht ans Ohr gehalten werden?

Beim Aufbau der Verbindung ist die Handystrahlung am stärksten. Deshalb sollte das Handy erst ans Ohr gehalten werden, wenn sich der andere Teilnehmer meldet. Dasselbe gilt bei schlechtem Empfang: Auch hier strahlt das Handy stärker, weil es mehr Leistung zum Erhalt der Verbindung braucht.

Was ist Elektrosensibilität?

Manche Menschen leiden zeitweilig oder dauerhaft an subjektiven Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindelgefühl, Nervosität oder Konzentrationsschwäche. Viele Betroffene glauben, dass ihre Beschwerden durch elektromagnetische Felder von elektrisch betriebenen Geräten verursacht werden (= Elektrosensibilität). Dafür gibt es jedoch bisher keinen wissenschaftlichen Nachweis. Beeinträchtigungen der individuellen Befindlichkeit können durch zahlreiche andere Faktoren ausgelöst werden, z.B. durch Stress, problembehaftete Lebenssituationen oder Zigarettenkonsum.

Was ist ein thermischer Effekt?

Hochfrequente elektromagnetische Felder (Mobilfunk) werden teilweise vom menschlichen Köper absorbiert. Dabei wird ein Teil der Energie in Wärme umgewandelt — dieser thermische Effekt ist für den Menschen aber kaum wahrnehmbar.

Warum erwärmt sich das Ohr beim Telefonieren?

Manche Handynutzer haben das Gefühl, dass beim Mobiltelefonieren ihr Ohr warm wird. Diese Wärme wird jedoch nicht durch elektromagnetische Strahlung verursacht, sondern primär durch das Anpressen des Handys an das Ohr. Nach etwa 25 Minuten erwärmt sich das Ohr um 1,5 Grad Celsius.

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Mobilfunk im Vergleich zu anderen Immissionsquellen

In der öffentlichen Diskussion entsteht oft der Eindruck, als wäre der Mobilfunk die einzige Quelle für elektromagnetische Immissionen. Tatsächlich macht Mobilfunk aber nur einen sehr kleinen Teil der uns umgebenden Hochfrequenzfelder aus. Auch Radio- und TV-Sender, Schnurlostelefone oder Rettungs-, Polizei- und Feuerwehrfunk erzeugen hochfrequente elektromagnetische Felder. Sie alle tragen zur Gesamtimmission bei. Befindet sich ein Radio- oder TV-Sender in der Umgebung, sind dessen Immissionen oft deutlich höher als die der Mobilfunkantenne am Nachbardach.

Gesamtbelastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder

Es ist eine Tatsache, dass elektromagnetische Strahlung nicht nur von Mobilfunkeinrichtungen, sondern darüber hinaus auch von zahlreichen weiteren Quellen (Fernseh- und Radiosender etc. — siehe oben) ausgeht. Was letztlich zählt, ist die Gesamtbelastung, also die Summe aller Expositionen elektromagnetischer Felder, denen der Mensch ausgesetzt ist. Wendet man die Summenformel an, so werden dennoch im Allgemeinen nur maximal 20% der Grenzwerte erreicht, die von WHO (World Health Organisation) und ICNIRP (International Commission on Non-Ionising Radiation Protection) festgelegt wurden.

Kann ein Herzschrittmacher durch Mobilfunk gestört werden?

Grundsätzlich kann die Störung eines Herzschrittmachers durch die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks nicht ausgeschlossen werden. Durch vorbeugende Maßnahmen, insbesondere die Einhaltung eines Abstandes von 20 cm zwischen Herzschrittmacher und Handy, kann eine Störung verhindert werden. Herzschrittmacherträger können ohne weiteres mit dem Handy telefonieren, sie sollten aber das eingeschaltete Mobiltelefon nicht direkt über dem Herzschrittmacher — etwa in der Hemd- oder Sakkoinnentasche — tragen.

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Müssen Personen, die beruflich mit Mobilfunkantennen zu tun haben, sich besonders schützen?

Fachleute, die in der Nähe von Mobilfunkantennen und anderen Quellen hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung (Fernseh- und Rundfunksender etc.) Arbeiten zu verrichten haben, schützen sich durch die Einhaltung bestimmter Sicherheitsabstände zur Antenne, die je nach Antennentyp unterschiedlich sind. So können schädigende Wirkungen grundsätzlich vermieden werden.

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